- hannah
Dienstag, 14. August 2012
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wieso fühle ich mich so umverschämt gut wenn ich nachhause fahre? Ich sehe aus dem Fenster des Zuges, auf diese wunderschöne landschaft. Der Himmel wird immer dunkler, je weiter wir fahren. An einigen stellen auch leicht rötlich. Der Wind fegt wild durch die bäume und alles sieht so entspannt und wunderschön aus. Ich lehne meinen Kopf an die hohe kopflehne und sehe aus dem Fenster. Mit einem grinsen auf den Lippen sehe ich die bäume und die Felder an denen wir in einem affentempo vorbeifahren. Ja, ich fühle mich gut, obwohl ich gerade von Eileen weg fahre, obwohl ich mich mit jeder Millisekunde weiter von ihr entferne. Ich fühle mich so befreit und erholt wie schon lange nicht mehr. Diese 3 Tage mit ihr taten mir so gut. Am sonntag haben wir den ganzen Tag zuhause verbracht, haben uns um den Hasen der Nachbarin gekümmert, gestern waren wir im phantasialand und heute hatten wir eine "dreier-therapie" Stunde bei Eileens Therapeutin. Ein Mädchen die auch bei Eileens therapeutin ist hatte vor kurzem ihr Coming out als Lesbe und sie findet alles ziemlich schwer, vor allem weil ihr Vater nicht hinter ihr steht und weil sie nicht weiß wo sie Mädchen kennen lernen kann. Wir haben also zu dritt diese Stunde gehabt und jeder hat etwas von sich erzählt, wie er darauf kam lesbisch zu sein, wie es alles dazu kam. Es war interessant und manchmal auch echt schön darüber zu reden was man dazu denkt. Jetzt bin ich auf jeden Fall auf dem Rückweg und ich freue mich Freitag, an unserem ein jährigen wieder zu ihr zu fahren. Es sind nur 2 Tage. Besser geht's nicht. Das ist alles perfekt. Ich hoffe das es mal länger so perfekt bleibt.
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