lesbian, gay, human

Montag, 6. August 2012

2 #

ich sehe die Rücklichter deines Zuges. mein Herz rast und ich fühle mich alleine. Ich weiß das ich nicht alleine bin, du bist immer in meinem Herzen und du würdest mich auch nie alleine lassen, aber du sitzt in diesem Zug der sich immer und immer weiter von mir weg bewegt. Er ist nicht zu stoppen, du fährst vor mir weg. Immer weiter. Ich bleibe noch eine Weile da stehen bis ich den Zug nicht mehr sehen kann, bis er in der leichten Dämmerung verschwindet, bis die Lichter ihren Glanz verlieren und erlischen. "bis nächstes Wochenende Engel." flüster ich leise und trete meinen schweren steinigen Weg nach Hause an. Nichts tut so weh wie nach Hause zu kommen und genau zu wissen, dass du wenige Stunden zuvor in meinem Bett gelegen hast. Vor Schmerz zieht sich mein Herz fest zusammen. Wieso tust du mir das an? Wieso bist du einfach nachhause gegangen? Wieso lässt du mich alleine Schatz? Ich fühle mich so alleine hier ohne dich und es gibt nichts und niemanden der dieses Gefühl einigermaßen erträglich machen könnte. Du bist mehr wert als alles Geld auf dieser welt. Und du machst mich glücklicher als jedes Kleidungsstück und jeder Kosmetikartikel den ich mir je in meinem kaufsuchtwahn gekauft habe. Du machst mich einfach Banane im Kopf. Eileen, ich kann dir gar nicht sagen wie weh alles ohne dich tut. Weißt du wie scheiße alles ist? Ich wünschte du würdest gleich einfach aus dem Bad kommen und dich neben mich ins Bett setzen, mit mir die Ruhe genießen und zusammen mit mir einschlafen. Ich wünsche mir dich. Ja, ich wünsche es mir.


- hannah

3 Kommentare:

  1. Ohnein, wie weit wohnt ihr denn auseinander? </3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. 25 minuten mit der regionalbahn :)

      Löschen
    2. Oh, dann ist ja gut :) Ich hab schon Angst gehabt, dass es arg weit wäre! </3

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.